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Reisebericht

Urlaubstyp
Team HOLIDAYLAND Reisebuero Monika Bruns

Große Straße 79
27356 Rotenburg

Tel.: (04261) 816 401

Fax: (04261) 816 403

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Standort des Reisebüros
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Urlaub an der Goldküste

Aufgrund vieler Nachfragen habe ich mich entschlossen, eine Gruppenreise nach Bulgarien zum Goldstrand durchzuführen. Die Wahl des Hotels war ziemlich einfach. Das Hotel Sentido Marea direkt am Strand sollte es sein.

Die Reise begann früh morgens auf dem Parkplatz des Holidayland Reisebüros in Rotenburg durch einen Busunternehmer und führte uns zu den anderen Abholstellen in Scheeßel und Sittensen. Pünktlich erreichten wir den Flughafen Hamburg. Nach durchqueren der Zollabfertigung konnten wir das Flugzeug der Bulgarian Air besteigen und in Richtung Warna abheben.

Nach einem angenehmen Flug inkl. kleinem kostenlosen Imbiss kamen wir in Warna an. Wir waren überrascht, das es nur ein kleiner Flughafen ist. Es standen nur vier Flugzeuge auf dem gesamten Gelände.Dementsprechend kurz war auch die Abfertigungszeit und der Kofferempfang. Der Bus zum Hotel stand auch schon bereit.

Nach einer Fahrt von ca. 1 Stunde, durch das nicht so schöne Warna, kamen wir beim Hotel an. Sofort wurden unsere Koffer vom Hotelpersonal entladen und uns wurde ein Erfrischungsgetränk gereicht. Das Einchecken ging zügig und schnell waren unsere Koffer in den sehr schönen und hellen Zimmern.

Wir waren sehr zufrieden mit der Sauberkeit in den Zimmern und auf dem gesamten Gelände. Die Pools innen und außen, sowie die Wellnessabteilung und der Speisesaal machten einen sehr gepflegten Eindruck. Auch die Geräuschkulisse war sehr entspannend. Die vielen Bars im Hotel und am Strand sind zu empfehlen.

Das Essen im Hotel war sehr gut und vielseitig. Auch Vegetarier kamen voll auf ihre Kosten. Es gab zu den Mahlzeiten viele Getränke. Dazu gehörten Kaffee, Tee, verschiedene Säfte sowie Bier, Rot- und Weißwein. Auch konnten an mehreren Stellen Gerichte individuell zusammengestellt werden, die vom Koch frisch zubereitet wurden. Außerdem war es möglich an einem Abend ein original bulgarisches Menü zu bestellen, was wir uns selbstverständlich nicht entgehen ließen.

Der nächste Tag begann mit einem sehr guten Frühstück. Danach wurde die Umgebung erkundet. Da unser Hotel weit nördlich vom Zentrum lag und deshalb in einer ruhigen Zone, mussten wir ein wenig weiter gehen. Zumal die Kleinbahn zu Saisonbeginn noch nicht fuhr. Der Fußmarsch zum Wahrzeichen des Goldstrandes, den Eifelturmnachbau dauerte so ca. eine halbe Stunde. DEr Spaziegang führte an dem Strand mit seinen vielen Verkaufsständen vorbei und damit war es sehr kurzweilig. Dank der Vorsaison wurden wir auch von dem Lärm der vielen Diskotheken verschont, die im Sommer die jüngeren Leute anziehen.

Am Montag machten wir eine Stadtbesichtigung in Warna. Die Fahrt mit dem Bus in die Stadt dauerte ca. 45 Minuten. Eine Reiseführerin begleitete uns durch den Ort. Die Fußgängerzone war sehr weiträumig ausgelegt und erinnerte teilweise daran, das hier auch Militärparaden durchgeführt wurden. Leider waren einige Häuser noch nicht renoviert und machten daher einen nicht so schönen Anblick. Entschädigt wurden wir aber mit dem Besuch von zwei Kirchen. Darunter war auch die Kathedrale von Warna. Auffällig waren die vielen Wandgemälde und das es nur sehr wenige Bankreihen gab. Nebenan gab es einen kleinen Blumen- und Gemüsemarkt. Der Besuch von Warna endete mit einer Weinprobe in einem alten Weinkeller, wo uns die verschiedenen Weine der Region kredenzt wurden.

Der Dienstag war leider durch schlechtes Wetter geprägt. Aber auch hier zeigte das Hotelpersonal wie flexibel es war. Kurzerhand wurde ein Mitglied des Küchenpersonals abgestellt, das allen Interessierten in die Kunst des Gemüseschnitzen einführte. Es kamen herrliche Gebilde mit Ornamenten zustande. So verging auch dieser Tag wie im Fluge.

Am Mittwoch sind wir dann mit 20 Personen nach Nessebar gefahren. Die Fahrt ging auf guten Straßen durch eine Landschaft, die landwirtschaftlich geprägt war. Es gab riesige Flächen mit Mais und Erbsen zu sehen. Viele von uns hatten mit kleinen Ackerflächen gerechnet, die noch mit Pferden bearbeitet werden, aber das Gegenteil war der Fall. So haben wir während der ganzen Zeit in Bulgarien nur zwei Pferdefuhrwerke gesehen. Weiter ging es durch mehrere Weinanbaugebiete und durch Ausläufer des Balkangebirges, in die Altstadt von Nessebar. Der Ort ist geprägt durch viele Ausgrabungsstätten und historischen Gebäuden. Auch sehr viele verwinkelte Gassen gab es hier. Leider gab es auch sehr viele Treppen, so das es für Leute mit Gehbehinderung etwas schwierig war. Trotzdem hat es allen sehr gut gefallen. Auch die Preise waren trotz der Touristenhochburg sehr günstig. So verlebten wir auch hier einen angenehmen Tag.

Der nächste Ausflug führte uns am Donnerstag zum Steinwald und dem Kloster Aladja. Im Kloster wurden uns die Lebensbedingungen der Mönche gezeigt. Sie hausten in Felshöhlen unter schwierigsten Verhältnissen. Dann ging es weiter zum Steinwald. Unter dem Begriff Steinwald konnten wir uns erst nichts vorstellen. Auch als wir ankamen, war davon nichts zu sehen. Erst nach ein paar hundert Metern eröffnete sich eine karge Landschaft mit Gebilden, die tatsächlich wie versteinerte Bäume aussahen. Aber es waren nur Steine die teilweise die Ähnlichkeit mit abgebrochenen Baumstämmen hatten. Bei der Weiterfahrt landeten wir im Dorf Chenevo. Dort wurden wir von Frauen in traditionellen Gewändern  mit Brot und Salz herzlich empfangen. Die älteren Dorfbewohnerinnen führten uns alte Techniken vom Brotbacken, Mehlmahlen mit Steinen und Weben auf alten Webrahmen vor. Es wurde ein Volkstanz vorgeführt an dem wir teilnehmen durften. Alles in allem ein wunderschöner Tag.

Am Freitag ging es nach Balchik, der Sommerresidenz der ehemaligen Königin von Bulgarien. Unsere Reisebegleiterin führte uns durch den herrlichen Garten, der mit tollen Blumen, Steinterrassen und Bachläufen geschmückt war. Man hatte einen herrlichen Blick auf das Schwarze Meer. Viele verschiedene Kakteen säumten unseren Weg durch den großen Garten. Danach ging es weiter nach Kaliagra, das längste Kap an der Schwarzmeerküste. Vorbei an zahllosen Windkraftanlagen, die die sonst sehr schöne Landschaft störten, fuhren wir bis ans Ende des Kaps. Die Straße endete vor einem Stadttorähnlichen Gemäuer, von dem aus ein rustikaler Weg zum Endpunkt des Kaps führte. Dort stand eine Militärbasis, die nicht betreten werden durfte. Aber es ging ein kleiner Weg daran vorbei und so konnten wir die herrliche Aussicht genießen. Dieser Ausflug zeigte uns schöne Gärten und Landschaften, aber er war durch lange Fahrtzeiten eingeschränkt.

Der Rückflug ging problemlos am Samstag über die Bühne. Besonders durch die Übersichtlichkeit des Flughafen von Warna.

So ging ein schöner und wie immer auch ein zu kurzer Urlaub mit der Rückfahrt von Hamburg nach Rotenburg zu Ende.

Ich bedanke mich bei allen Mitreisenden für den guten Zusammenhalt der Gruppe.

 

 

 

 

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Reisedatum: 4. Mai 2019 - 11. Mai 2019
Monika Bruns

Reisebericht geschrieben von

Monika Bruns

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